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Rottaler Reservisten spenden 10819 €

30.12.2021 10819 € Erlös

Die Kameradschaft pflegen, Fitness beweisen und Gutes tun – diese drei gesetzten Ziele hat die Kreisgruppe im Reservistenverband beim ersten “Rottal-Marsch” mit insgesamt 300 Teilnehmern erreicht. Anfang Oktober absolvierten 70 Aktive die abschließende fünfte Etappe von Bad Birnbach nach Pfarrkirchen. Dort angekommen, übergab die Führung einen Scheck über 10819 € an die KinderkrebsHilfe.

In Empfang genommen und angeführt von der Trachtenblaskapelle, marschierten die Aktiven bei Kaiserwetter auf dem Stadtplatz ein. Vor dem Rathaus dankte Kreisgruppenchef Alban Friedlmeier “allen Bürgermeistern, die auf den einzelnen Etappen die Reservistenarbeit gewürdigt haben”. Sowohl in kameradschaftlicher Hinsicht als auch in Bezug auf die Spende für die KinderkrebsHilfe habe sich der Marsch rentiert.

Schirmherr Prof. Patrick Sensburg, Präsident des Verbandes der Reservisten der Deutschen Bundeswehr, hob hervor, dass beim Rottal-Marsch die Unterstützung der Bevölkerung spürbar gewesen sei. Er schloss mit den Worten: “Die Bundeswehr und die Reserve werden künftig eine größere Rolle spielen.”

Zusätzlich zum kameradschaftlichen Erlebnis sammelten die Reservisten für den guten Zweck. Die freigiebigen Teilnehmer brachten es zusammen mit den Sponsoren auf die stolze Summe von 10819 € zugunsten der KinderkrebsHilfe. Der Chef der Hilfsorganisation, Josef Hofbauer, freute sich über “den phänomenalen Spendenbetrag”. Damit sei die langjährige Verbindung zwischen dem gemeinnützigen Verein und den Reservisten eindrucksvoll bekräftigt worden.

Bürgermeister Wolfgang Beißmann hob hervor, “wie sehr sich die KinderkrebshHilfe um familiäre Schicksale kümmert und Not lindern hilft”. An die Reservisten gewandt sagte der Rathauschef: “Sie zeigen als Botschafter stellvertretend für die aktiven Kräfte der Bundeswehr Präsenz.”

Ein Teil der Teilnehmer war in Uniform marschiert, ein Teil in Zivilkleidung. Heinz Schönhofer ließ es sich nicht nehmen, eigens aus Bad Dürkheim in Rheinland-Pfalz anzureisen. Der Oberstabsfeldwebel der Reserve stammt nämlich ursprünglich vom Reichenberg in Pfarrkirchen. Beim letzten Marsch mit von der Partie waren auch Bürgermeister Werner Lechl aus Zeilarn sowie der Pfadfinder-Stamm St. Georg aus Pfarrkirchen.

Mit dem Bayernlied und der deutschen Nationalhymne klang der offizielle Empfang in Pfarrkirchen aus. Damit endete die Serie von fünf Märschen, welche im August in Egglham startete. Insgesamt legten die fitten Reservisten 65 Kilometer zurück.

Das Foto oben zeigt die Spendenübergabe: von links Bürgermeister Wolfgang Beißmann, Marsch-Organisator Stabsgefreiter Thomas Bader, Schriftführer Hauptmann Christian Conrads, Josef Hofbauer (KinderkrebsHilfe), Reservisten-Chef Oberstleutnant Prof. Patrick Sensburg und Kreisgruppenchef Stabsfeldwebel Alban Friedlmeier.

Fotos und Text: Quelle PNP

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